Ich arbeite mit meinen Vogelspinnen, Skorpione und Reptilien schon viele Jahre, kenne also ihre Eigenschaften und Respektiere auch ihre Launen. Ich halte mir natürlich immer vor Augen, dass es sich auch teilweise um Gifttiere (bei den Spin- nentieren) handelt! Diese Tiere sind zwar “nur” geringfügig Giftig, aber trotzdem ist jeder Biss und Stich schmerzhaft. Diese Erfahrungen kann ich also jedermann weitergeben, da ich auch schon durch Unachtsamkeit gebissen und gestochen wurde. Nicht jedes Tier eignet sich für das Handling. Deshalb entschied ich mich für die sehr ruhigen Arten bei den Spinnentieren wie Heterometrus & Hadogenes (bei den Skorpionen) oder den Grammostola & Brachypelma (bei den Vogelspinnen), da ich ja mit meinen Präsentationen nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern auch einen pädagogischen Zweck (z.B. Bio-Unterricht) anbiete. Von daher wäre ein aggressi- ves Spinnentier natürlich fehl am Platz. Diese bleiben nach wie vor in ihren Terras. Auch sollten Schlangen wie Korn-, Königs- und Kükennattern nicht unterschätzt werden! Jedes Tier hat auch einmal schlechte Laune. Und ein Schlangenbiss ist auch nicht ganz ohne! Für Anfänger gebe ich daher auch kleine Seminare, damit sie sich in dieser Hinsicht für das richtige Tier entscheiden können. Ich erkläre den richtigen Umgang mit dem Tier (z.B. beim Umsetzen oder der Schlangenfütterung) oder die richtige Ein- richtung und Haltung. Beachten sollte man, dass manche Vogelspinnenarten und auch Reptilien ein erhebliches Alter von bis zu 30 Jahre erreichen können! Und wohin mit meinem Tier im Urlaub? Wenn das Tier bei mir erworben wurde, steht einer Urlaubsbetreu- ung natürlich nichts im Weg. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich keine Pflegestation bin und keine fremden Tiere aufnehme. Ausnahmen oder Notfälle bilden hierbei Spinnentiere, die der Besitzer nicht mehr halten kann.
Der Vogelspinnengriff Nicht alle Arten sind so friedlich! Drohende Vogelspinne
1. Flächendesinfektion benutzt man z.B. wenn ein Milbenbefall im Bestand war (u.a. auch bei Insekten). Das Terrarium hin- terher aber gut auslüften las- sen! 2. Wunddesinfektion natürlich nach einem Biss/Stich. Sollte es doch einmal passieren, das der Zögling unverhofft zubeißt oder sticht sollte man nicht gleich in Panik verfallen! Gerade bei Vogelspinnen besteht die Gefahr dabei, dass man die Cheliceren heraus- reißt, wenn man sie abrupt abschütteln will. Meist handelt es sich um einen Warnbiss. Die Wunde kann man hinterher mit Desinfektionsmittel behandeln. 3. Die Pinzette agiert hierbei als “verlängerter Arm”. Hiermit werden natürlich die Futter- tiere verabreicht, was beson- ders bei sehr aggressiven Arten von Vogelspinnen angebracht ist! Nur Pinzetten mit abgerun- deten Ecken verwenden! 4. Einmal-Handschuhe benutzt man z.B. bei der Reinigung der Terras (angebracht bei Bomba- dierspinnen) oder bei der Füt- terung von Schlangen (anfas- sen von Futtertieren).
Mehr über meine Seminare können Sie gern hier nachlesen.
Das Handling - englisch für Handhabung

Wichtige

Utensilien

Wichtige Utensilien, neben dem Terrarium, sind natürlich Flächen- desinfektion (1), Wund- desinfektion (2), Pin- zette/n (3) und Einmal- Handschuhe (4)
Richtiger Umgang
Das Tier kennenlernen
Viele die mich kennen, wissen auch das ich meine Tiere auf die Hand nehmen kann, dies nennt man Hand- ling. Im Voraus wäre dazu zu sagen, dass sich Vogelspinnen und/oder Skorpione und Insekten nicht zähmen lassen und auch nicht aufs Wort hören!
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